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Ein Lächeln ist die beste Medizin

Geschichten von den Clowns

Klinik-Clownsbesuch auf der allgemeinpädiatrischen Station des Universitätsklinikums Mannheim

Mitte Dezember 2019 haben Pünktchen und ich (Mimi) einen Besuch auf der allgemeinpädiatrischen Station gemacht. Wir haben unter anderer auch das kleine Mädchen Anna* besucht. Sie war im Zimmer mit ihren Eltern. Anna und ihre Eltern haben uns strahlend begrüßt. Der Vater hat uns mitgeteilt, dass Anna schwer krank sei. Anna hielt in ihrer Hand eine rosa Bürste, die die Form eines Einhorns hatte. Auf ihrem Schlafanzug waren rosa Flamingos abgebildet. Da wir bereits in der Adventszeit waren, haben wir das Weihnachtslied „In der Weihnachtsbäckerei“ gesungen und uns fröhlich mit einer Ukulele begleitet. Die Eltern haben auch mitgesungen und sogar ein wenig getanzt. Nachdem das Lied vorbei war, habe ich einen Trostteddy aus meinem pinken Minnie Maus Rucksack herausgeholt. Dieser Trostteddy war etwas ganz Besonderes. Es sah wie ein Außerirdischer aus, war pink und lila und hatte einen spitzen Kopf. Dieser Trostteddy hat sehr gut zu Anna gepasst. Alles, was sie getragen hat, war ja rosa. Genau wie der Trostteddy. Das Mädchen hat sich sehr über unser kleines Geschenk gefreut. Die vorher etwas traurigen und müden Augen haben jetzt vor Freude gestrahlt. Die Eltern waren uns sehr dankbar. Der Vater hat sich mehrmals bedankt und auf seinem Gesicht flossen einige Tränchen herunter. Von seiner Reaktion waren wir zutiefst berührt. Anschließend haben wir mit unserer Seifenblasen-Kamera noch einige Bilder von uns allen gemacht. Wir haben ihnen noch alles Gute gewünscht und verließen singend das Zimmer. Als wir im Nachhinein erneut an Annas Zimmer vorbeigelaufen sind, hat sie uns ganz fröhlich gewunken. Ihren Trostteddy hielt sie ganz fest in ihren Armen.

*Name des Mädchens wurde wegen Datenschutz verändert

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Heute habe ich meinen ersten Trostteddy überreicht. Wir waren zu viert auf Station unterwegs und besuchten einen 4-jährigen Jungen in seinem Zimmer. Während des Clownskleberspiels wurde ihm alles ein bisschen zu viel und wir entschlossen uns zurückzuziehen. Aber vorher wollten wir noch einen Trostteddy hinterlassen.

Als wir alle draußen waren und ich brav am daisyfizieren war, kam der Junge nochmal ans Fenster und wir konnten so nochmal Kontakt aufnehmen. Abschließend gab es noch einmal Seifenblasen. Auch wenn nicht alles rund lief, ein sehr schöner Moment, an den ihn der Teddy immer erinnern wird!

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Dorkins und Pedro standen vor einem Isolationszimmer (aufgrund eines Keimes galten besondere Hygienemaßnahmen) wir machten die Mutter mit ihrer einjährigen Tochter auf uns aufmerksam. Die Mutter kam mit ihrer Tochter auf dem Arm zur Tür. In der Tür befindet sich ein großes Fenster demnach herrschte uneingeschränkte Sicht zwischen der Kleinen und uns. Dorkins nahm ihr kleines Fingerpuppenzebra heraus und begann damit die Kleine zu unterhalten. Dadurch kam ich (Pedro) auf die Idee, dass ich genau den richtigen Teddy, für diese Situation, in meinem Rucksack hatte. Ich nahm den kleinen blauen Bären mit seinen weißen Flügelchen aus meinem Rucksack und so tollten Zebra und Bär vor dem Fenster hin und her, was immer wieder ein Lächeln auf das Gesicht der Kleinen zauberte. Schließlich zog sich Dorkins einen Handschuh an und reichte den kleinen Bären an die junge Patientin. Diese nahm ihn sofort mit einem strahlenden Lächeln entgegen. Damit war die kurze Interaktion schon beendet, wir winkten noch zum Abschied und hinterließen ein strahlendes Kind mit einer lächelnden Mutter.

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